Erinnerungsort Alter Schlachthof
Mitten auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf, wo früher der Düsseldorfer Schlachthof war, befindet sich in einem der dort erhaltenen Gebäude der Erinnerungsort Alter Schlachthof. Während des Zweiten Weltkriegs wurden von hier aus fast 6.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus dem ganzen Regierungsbezirk Düsseldorf in Ghettos und Mordlager verschleppt. Nur wenige überlebten die Shoah. Der Erinnerungsort rekonstruiert und dokumentiert diese Verbrechen. Und er beschäftigt sich mit den Nachwirkungen der NS-Herrschaft in der bundesrepublikanischen Gesellschaft.
Aktuelles
Unser Weiterbildungsangebot richtet sich an Lehrkräfte sowie außerschulische Bildner*innen und Sozialarbeiter*innen, die sich mit rechter, auf den Nationalsozialismus bezogenen Geschichtspolitik auseinandersetzen möchten. Neben Inputs zu Strategien und Erscheinungsformen rechter Geschichtspolitik, diskutieren wir Konsequenzen, die sich daraus für eine kritische, demokratieorientierte …
Daniela Ebenbauer: Imo Moszkowicz‘ Erbe. Eine Familiengeschichte zwischen Auschwitz und Versöhnung (10.11.2026, 18.30 Uhr – online!)
by AchimDaniela Ebenbauer ist die Tochter des Holocaust-Überlebenden Imo Moskowicz, dessen Biografie vielen Menschen, die unsere Einrichtung kennen und besucht haben, vertraut ist: als einziger seiner vielen Geschwister überlebte er die Shoah. Er wurde 1943 von Essen nach Auschwitz deportiert und …
Michal Arend: DAS LEBEN DANACH. Holocaust durch die Augen von Nachkommen der Überlebenden (22.10.2026. 18.30 Uhr – online!)
by AchimKonstitutives Hauptmerkmal des Projektes „DAS LEBEN DANACH“ ist neben der Perspektive aus der Sicht [EK1] eines Angehörigen der zweiten Generation die zeitliche Verlängerung bis in die Gegenwart. Der Vortragende Michal Arend kam 1949 als Sohn zweier Auschwitzüberlebenden in Prag zur Welt. …
Das Ende des Krieges, die Kapitulation des Nazi-Regimes bedeutete für die verfolgten, noch lebenden Jüdinnen und Juden endlich die Befreiung – aber dies war für die allermeisten nur ein schwacher Trost: so viele ihrer Familienangehörigen und Freunde lebten nicht mehr. …
Weiterbildungsangebot zum Thema Geschichtsrevisionismus (07. Juli 2026, 15:30-18:30 Uhr, Hochschule Düsseldorf)
by Hasel18Gegenwärtig erleben wir die Normalisierung rassistischer und völkischer Haltungen, eine Zunahme rechter Gewalt und ein Erstarken demokratiefeindlicher Akteure und extrem rechter Gruppen. Diese verbreiten geschichtsrevisionistische Positionen zu den NS-Verbrechenskomplexen, einige relativieren oder leugnen gar die Shoah. Andere versuchen das Gedenken …
Neues internationales Projekt „Creative Remembrance. Hybrid Diskussion Group for Youth from Ukraine and Germany“
by Hasel18Wir freuen uns: Dank einer Förderung durch die Stiftung EVZ können wir bis zum Ende des Jahres ein neues Bildungsformat durchführen. Gemeinsam mit zwei Kooperationspartner*innen – toler.space und Insha Osvita – starten wir ab dem 1. Juni mit „Creative Remembrance: …
Im Projekt „Was heißt (hier) Befreiung?“ haben sich junge Menschen intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, was der Sieg über Nazi-Deutschland vor 80 Jahren für die Überlebenden dieser Deportationen bedeutete. Dabei standen vier Fragen im Mittelpunkt: Wer waren die Menschen, die …
Am gestrigen Abend feierte der Erinnerungsort Alter Schlachthof mit über 100 Gästen sein zehnjähriges Bestehen mit einer würdevollen Jubiläumsveranstaltung. Präsidentin Prof. Edeltraud Vomberg und Prof. Fabian Virchow hoben die Bedeutung des Erinnerungsortes für die Hochschule und die Stadtgesellschaft hervor, sowie …
Neues Forschungsprojekt: „Trauma-Sensibilität in der historisch-politischen Bildungsarbeit an NS-Gedenkstätten“ seit 1. April 2026
by Hasel18Dank der Förderung der Landeszentrale für politische Bildung können wir an einem uns wichtigen Thema arbeiten. Mit unserem Projekt „Trauma-Sensibilität in der historisch-politischen Bildungsarbeit an Gedenkstätten“ möchten wir die Bildungsarbeit durch qualitative Forschung zu diesem Thema weiterentwickeln – sie (noch) …
Um die Ausstellung des Erinnerungsortes und dessen Geschichte noch mehr Menschen zugänglich zu machen, gibt es den AUDIO-GUIDE neben der deutschen und englischen Version nun auch in hebräischer und russischer Sprache. Die Übersetzungen besorgten Danith Berman (hebräisch) und Janna Keberlein …




