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Dokumentation

by Hasel18
„Wir vergessen sie nicht!“
Seit 2005 organisiert der unabhängige Arbeitskreis Gedenkstättenfahrten, der u.a. auch vom AStA der HSD und dem Erinnerungsort Alter Schlachthof unterstützt wird, Gedenkstättenfahrten ins In- und Ausland. Durch das Projekt „Bildung vor Ort“ waren endlich genug Kapazitäten am Erinnerungsort vorhanden, um die Fahrten in 2021 und 2022 als Teil des Teams inhaltlich mitzugestalten und zu begleiten.
"Opa war kein Nazi"
Habe ich einen "Nazi-Hintergrund"? Was finde ich heraus, wenn ich von mir selbst ausgehend kritisch auf Spurensuche gehe? Wie kann ich konkret zur Geschichte meiner Vorfahren recherchieren? Das Bildungsformat "#nazihintergrund?! Familienbiografische Recherchen" setzte sich in verschiedenen Veranstaltungen mit diesen Fragen auseinander, mit ganz unterschiedliche Antworten und Ergebnissen. Die Studierenden Franziska Penski, Jessica Rook, Caroline Wilms und Jona Winstroth entwarfen dieses Ausstellungkonzept mit dem Titel "Opa war kein Nazi".
Einmal Held*in sein?!
Einmal Held*in sein?!
Mit "Einmal Held*in sein?!" entstand ein Bildungsformat für die Zielgruppe Polizei. Durch die Kooperation im Projekt IN-TER-AKTION wurde kulturelle Bildung mit historisch-politischer Bildung verschränkt, um ein innovatives Angebot im Bereich Rechtsextremismusprävention zu machen. Mehr dazu im Film! ein weiteres Projekt entstanden. Kooperationspartner: Theaterkollektiv Pièrre.Vers, Polizeipräsidium Düsseldorf, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW, Landeszentrale für politische Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und BKM
Wie mache ich eigentlich Familienbiographische Recherche?
Video-Tutorial
Hat meine Familie einen „Nazi-Hintergrund“? Wie kann ich zur Geschichte meiner Vorfahren recherchieren? Die Studierenden Friederike Aschhoff, Kai Philipp Ehlers, Lara Elmenhorst, Beo Hanusch und Philip Zeitner haben für euch ein Video-Tutorial produziert.
Oral History Edition: Ursula Pawel
Oral History Edition: Ursula Pawel
Die Studierenden Joshua Paul, Nadia Rhouzzal und Valeriya Serebryanska editierten ein fast sechsstündiges Video-Interview mit der Holocaust-Überlebenden Ursula Pawel aus dem Bestand des United States Holocaust Memorial Museum in Washington, um es für den Einsatz in der Ausstellung des Erinnerungsortes Alter Schlachthof und in der Bildungsarbeit einsetzen zu können. Sie setzten den Fokus auf Ursula Pawels Jugend in Düsseldorf und die Umstände der Deportation über den Düsseldorfer Schlachthof. Zudem ergänzten sie das englischsprachige Interview mit deutschsprachigen Untertiteln und verfassten sie Biogramme von Ursula Pawel, ihrem Bruder Walter Lenneberg und ihren Eltern Lina und Otto Lenneberg für das Digitale Archiv.
Erinnerung 2.0
Erinnerung 2.0
Themen im Workshop Theater- und Medienpädagogik waren Rassismus und Privilegien, Heimat und Identität und Erinnern im generationales Gedächtnis. Eine Gruppe produzierte einen Film, der coronabedingt ausschließlich auf Außenaufnahmen basiert: „Erinnerung 2.0“. Die Performances wurden von dem Medienkünstler Cornelius Schaper zu Kurzclips geschnitten, die nun als Impulse in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen verwendet werden.
Die Feier
Die Feier
Danith Berman und Eva Grütgen performten im Workshop Theater- und Medienpädagogik mit dem Titel „Die Zeit heilt alle Wunden? Der Ort aber bleibt!“. Das selbst entwickelte Stück wurde coronabedingt online gespielt. Leitung: Andreas Schmid (Regisseur, Schauspieler und Theaterpädagoge).
#1 “Das hat doch niemand gewollt.“
#1 “Das hat doch niemand gewollt.“
Zeichen setzen: Valentin und Tristan In der Podcast-Reihe des Erinnerungsortes Alter Schlachthof an der Hochschule Düsseldorf sprechen Studierende und Ehrenamtliche darüber, was erinnern an die Nazi-Verbrechen heute heißt. Produziert im Projekt Bildung vor Ort, gefördert vom Bundeskulturministerium in Kooperation mit Soziokultur NRW.
#2 Großvater. Und Blockwart.
#2 Großvater. Und Blockwart.
Zeichen setzen: Joel und Tobias In der Podcast-Reihe des Erinnerungsortes Alter Schlachthof an der Hochschule Düsseldorf sprechen Studierende und Ehrenamtliche darüber, was erinnern an die Nazi-Verbrechen heute heißt. Produziert im Projekt Bildung vor Ort, gefördert vom Bundeskulturministerium in Kooperation mit Soziokultur NRW.
#3 George Nathan – son of a survivor
#3 George Nathan – son of a survivor
Zeichen setzen: George Nathan In der Podcast-Reihe des Erinnerungsortes Alter Schlachthof an der Hochschule Düsseldorf sprechen Studierende und Ehrenamtliche darüber, was erinnern an die Nazi-Verbrechen heute heißt. Produziert im Projekt Bildung vor Ort, gefördert vom Bundeskulturministerium in Kooperation mit Soziokultur NRW.
Wehrhahn-Anschlag: Kein Vergessen
Studierende der HSD gestalteten 2022 den Gedenktag an den antisemitischen und rassistischen Anschlag vom 27. Juli 2000. Damals wurde eine Gruppe Sprachschüler*innen durch einen selbst gebauten Sprengsatz am Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn schwer verletzt. In Verdacht stand ein Düsseldorfer Neonazi, der allerdings freigesprochen wurde. Die Tat blieb unaufgeklärt.
Neue Perspektiven, neues Wissen und neue Freund*innen
Welches Bild nimmst du mit nach Haus und warum? Das haben wir die Jugendlichen gefragt, mit denen wir in den Herbstferien 2022 die Gedenkstätten Ravensbrück und Sachsenhausen bei Berlin besucht haben. In Kooperation mit der Abteilung Integration der Stadt Krefeld und der NS-Dokumentationsstelle Villa Merländer konzeptionierten wir erstmalig eine Gedenkstättenfahrt für Schüler*innen, explizit auch mit internationaler Familiengeschichte und aktuellen Fluchterfahrungen. Zwei Teilnehmerinnen haben hier einen Berichtüber die Fahrt verfasst.
Zeitfenster: Miriam Skopf
Das „Zeitfenster Miriam Michaelis Levin“ wirft einen Blick auf die Geschichte der Holocaust-Überlebenden Miriam Michaelis Skopf, geb. Levin (19.05.1928 – 03.03.2013). Sie wuchs in Düsseldorf auf, erlebte die Pogromnacht und wurde danach von ihrer Mutter zum Schutz in die Niederlande gebracht. Später versuchte ihre Mutter mit ihr und ihren Schwestern auf der St. Louis nach Kuba zu entkommen, doch sie mussten nach Europa zurückkehren… ihre Erlebnisse wurden von Studierenden aufgegriffen, künstlerisch bearbeitet und im Fenster der Studierendenvertretung sichtbar und zugänglich gemacht.

Infos

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 9:00 bis 22:00 Uhr
Samstag und Sonntag von 11:00 bis 22:00 Uhr
An Feiertagen geschlossen
Eintritt frei

So finden Sie uns
Erinnerungsort Alter Schlachthof
Gebäude 1
Münsterstraße 156
40476 Düsseldorf

Kontakt
erinnerungsort@hs-duesseldorf.de

Anfahrt

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Veranstaltungen

22 Okt.
Michal Arend: DAS LEBEN DANACH. Holocaust durch die Augen von Nachkommen der Überlebenden. Indirekte und zeitlich verlängerte Zeugenschaft der Angehörigen der zweiten Generation.
22 Okt. 26
10 Nov.
Daniela Ebenbauer: Imo Moszkowicz‘ Erbe. Eine Familiengeschichte zwischen Auschwitz und Versöhnung
10 Nov. 26
08 Dez.
Hubert Kaspers: Auf den Spuren meiner Großmutter Rosa – Eine Familiengeschichte zwischen Fraustadt, Berlin und Riga
8 Dez. 26
Düsseldorf
11 Jan.
Nora Hespers: „Mein Opa, sein Widerstand gegen die Nazis und ich“
11 Jan. 27
Düsseldorf
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    22 Okt.
    22/10/2026    
    18:30 - 20:00
    Konstitutives Hauptmerkmal des Projektes „DAS LEBEN DANACH“ ist neben der Perspektive aus der Sicht eines Angehörigen der zweiten Generation die zeitliche Verlängerung bis in die [...]
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