Erinnerungsort Düsseldorf
  • Aktuelles
  • Erinnerungsort
    • Geschichte
      • Der ehemalige städtische Schlachthof
      • Die Verschleppung der jüdischen Bevölkerung
      • Die Vorgeschichte
      • Die zentrale Rolle der Gestapo
      • Mitwisser, Profiteure und ihre Opfer
      • Deportationslisten
    • Konzept
      • Ein Ort des Gedenkens, der Information und der Kommunikation
      • Der historische Ort: Erinnern – Lernen – Partizipieren – Vernetzen
      • Ausstellen und Dokumentieren – innen und außen
      • Der Erinnerungsort als Bestandteil des neuen Campus der HS Düsseldorf
    • Leichte Sprache
    • Audioguide
    • Das Team
  • Bildung
    • Rundgänge
    • Workshops
    • Dokumentation
    • Medien
  • Projekte
  • Besuch & Service
    • Kontakt & Anfahrt
    • Spenden
    • Kooperationen
    • Unterstützer*innen
  • Biografien
  • Forena
  • HSD
Slide 2
an der Hochschule Düsseldorf
Slide 1
Dauerausstellung am historischen Ort
Slide 2
Lebensgeschichten im Biografischen Archiv
Slide 2
Bildungsangebote, Veranstaltungen und Projekte
previous arrowprevious arrow
next arrownext arrow
  • Aktuelles
  • Erinnerungsort
    • Geschichte
      • Der ehemalige städtische Schlachthof
      • Die Verschleppung der jüdischen Bevölkerung
      • Die Vorgeschichte
      • Die zentrale Rolle der Gestapo
      • Mitwisser, Profiteure und ihre Opfer
      • Deportationslisten
    • Konzept
      • Ein Ort des Gedenkens, der Information und der Kommunikation
      • Der historische Ort: Erinnern – Lernen – Partizipieren – Vernetzen
      • Ausstellen und Dokumentieren – innen und außen
      • Der Erinnerungsort als Bestandteil des neuen Campus der HS Düsseldorf
    • Leichte Sprache
    • Audioguide
    • Das Team
  • Bildung
    • Rundgänge
    • Workshops
    • Dokumentation
    • Medien
  • Projekte
  • Besuch & Service
    • Kontakt & Anfahrt
    • Spenden
    • Kooperationen
    • Unterstützer*innen
  • Biografien
  • Forena
  • HSD
Erinnerungsort Düsseldorf
Erinnerungsort Düsseldorf
  • Aktuelles
  • Erinnerungsort
    • Geschichte
      • Der ehemalige städtische Schlachthof
      • Die Verschleppung der jüdischen Bevölkerung
      • Die Vorgeschichte
      • Die zentrale Rolle der Gestapo
      • Mitwisser, Profiteure und ihre Opfer
      • Deportationslisten
    • Konzept
      • Ein Ort des Gedenkens, der Information und der Kommunikation
      • Der historische Ort: Erinnern – Lernen – Partizipieren – Vernetzen
      • Ausstellen und Dokumentieren – innen und außen
      • Der Erinnerungsort als Bestandteil des neuen Campus der HS Düsseldorf
    • Leichte Sprache
    • Audioguide
    • Das Team
  • Bildung
    • Rundgänge
    • Workshops
    • Dokumentation
    • Medien
  • Projekte
  • Besuch & Service
    • Kontakt & Anfahrt
    • Spenden
    • Kooperationen
    • Unterstützer*innen
  • Biografien
  • Forena
  • HSD

Die Verschleppung der jüdischen Bevölkerung aus dem Bereich der Gestapoleitstelle Düsseldorf

by Hasel18
Blick über das Schlachthofgelände
Quelle: Architekten- und Ingenieurverein zu Düsseldorf: Düsseldorf und seine Bauten, Verlag L. Schwann, Düsseldorf 1904

Am 26. Oktober 1941 wurde in der Großviehhalle des Düsseldorfer Schlachthofs der erste „Transport“ mit 1.003 jüdischen Männern, Frauen und Kindern zusammengestellt. Sie wurden am nächsten Morgen, nach einer Nacht in der Viehhalle, in das besetzte Polen, nach Lódz, deportiert und in das dortige Ghetto gepfercht. Sieben Mal diente der Schlachthof als zentrale Sammelstelle für den gesamten Regierungsbezirk Düsseldorf. Die meisten Menschen wurden in der Zeit zwischen Oktober 1941 und Juli 1942 verschleppt. Nacheinander fuhren Deportationszüge vom nahe gelegenen Güterbahnhof Düsseldorf-Derendorf in die Ghettos:

  • Litzmannstadt (Łódź) (26./27.10.1941: 1.003 Menschen)
  • Minsk (9./10.11.1941: 992 Menschen – 266 von ihnen stiegen erst in Wuppertal zu)
  • Riga (10./11.12.1941: 1.007 Menschen)
  • Izbica (21./22.4.1942: 942 Menschen)
  • Theresienstadt (20./21.7.1942: 965 Menschen)
  • Theresienstadt (24./25.7.1942: 980 Menschen).
  • Lenne/Minkwitz – Theresienstadt (17./18.9.1944): etwa 250 Menschen

Zielort der letzten Deportation vom 18. September 1944 waren die Arbeitslager der „Organisation Todt“ in Lenne (Niedersachsen) und Minkwitz (Sachsen-Anhalt). Betroffen waren etwa 250 in „Mischehe“ lebende Jüdinnen und Juden. Diejenigen, die für den Zwangsarbeitseinsatz nicht geeignet waren, kamen in das Jüdische Krankenhaus in Berlin in der Iranischen Straße bzw. direkt in das Ghetto Theresienstadt. Dorthin wurden im Februar 1945 schließlich auch die Häftlinge in aus Lenne und Minkwitz verschleppt.

Es gab noch zwei weitere größere Deportationen, bei denen allerdings nicht der Schlachthof als Sammelstelle diente. Die Betroffenen wurden Transporten, die aus anderen Städten kamen, angeschlossen: am 15. September 1942 mussten 142 Menschen am Düsseldorfer Hauptbahnhof einen Deportationszug besteigen, der von Koblenz und Köln über Düsseldorf und Essen direkt in das Mordlager in Sobibór führte; am 1. März 1943 wurden 58 bis dahin zurückgehaltene jüdische Zwangsarbeiter*innen mit einem aus Süddeutschland kommenden Transport über Dortmund nach Auschwitz deportiert („Fabrikaktion“). Es folgten in den Jahren 1943-1945 noch einige Einzeltransporte, die ebenfalls vom Düsseldorfer Hauptbahnhof starteten.

Schließlich wurde eine bis heute unbekannte Anzahl jüdischer Menschen (gesichert: über 100), die wegen Übertretung der gegen Jüdinnen und Juden erlassenen Bestimmungen oder wegen Gefängnis-/Zuchthausstrafen inhaftiert waren, aus der Haft direkt in Konzentrationslager – ab 1943 direkt nach Auschwitz – deportiert und ermordet.

Die genaue Zahl aller jüdischen Deportierten ist unbekannt. Es waren vermutlich bis zu 7.500 Menschen aus dem gesamten Regierungsbezirk Düsseldorf – fast 6.000 von ihnen über den Düsseldorfer Schlachthof. Die Lebensbedingungen in den Ghettos waren in jeder Hinsicht katastrophal. Wer arbeitsfähig war, unabhängig vom Alter, musste Zwangsarbeit leisten, entweder im Ghetto selbst oder in einem Zwangsarbeitslager. Alle anderen wurden dem Hungertod überlassen oder „ausgesiedelt“ – was nichts anderes bedeutete, als in einem der „Vernichtungslager“, wie Auschwitz oder Chełmno, ermordet zu werden. Nach Schätzungen haben nur etwa 400 Menschen ihre Deportation überlebt, über die Hälfte von ihnen gehörte zum „Mischehen“-Transport vom 18.9.1944.

 

Infos

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 9:00 bis 22:00 Uhr
Samstag und Sonntag von 11:00 bis 22:00 Uhr
An Feiertagen geschlossen
Eintritt frei

So finden Sie uns
Erinnerungsort Alter Schlachthof
Gebäude 1
Münsterstraße 156
40476 Düsseldorf

Kontakt
erinnerungsort@hs-duesseldorf.de

Anfahrt

Veranstaltungen

10 Nov.
Daniela Ebenbauer: Imo Moszkowicz‘ Erbe. Eine Familiengeschichte zwischen Auschwitz und Versöhnung
10 Nov. 26
08 Dez.
Hubert Kaspers: Auf den Spuren meiner Großmutter Rosa – Eine Familiengeschichte zwischen Fraustadt, Berlin und Riga
8 Dez. 26
Düsseldorf
11 Jan.
Nora Hespers: „Mein Opa, sein Widerstand gegen die Nazis und ich“
11 Jan. 27
Düsseldorf
  • alle Veranstaltungen
  • Veranstaltungstermine

    Heute
    Mo.
    Di.
    Mi.
    Do.
    Fr.
    Sa.
    So.
    M
    D
    M
    D
    F
    S
    S
    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
    9
    10
    11
    12
    13
    14
    15
    16
    17
    18
    19
    20
    21
    22
    23
    24
    25
    26
    27
    28
    29
    30
    1
    2
    3
    4
    5

    Impressum • Datenschutz

    Erinnerungsort Düsseldorf
    Einwilligung verwalten
    Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Einwilligung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
    Funktional Immer aktiv
    Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
    Präferenzen
    Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
    Statistiken
    Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
    Marketing
    Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
    • Optionen verwalten
    • Dienste verwalten
    • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
    • Lese mehr über diese Zwecke
    Einstellungen ansehen
    • {title}
    • {title}
    • {title}
    Erinnerungsort Düsseldorf
    • Home