
Rosa Kaspers
Ausgehend von der Lebensgeschichte seiner Großmutter Rosa Kaspers, die im September 1944 über den Düsseldorfer Schlachthof nach Zeitz deportiert wurde, begibt sich Hubert Kaspers auf die Suche nach den Spuren einer jüdischen Familie aus Fraustadt und Berlin. Persönliche Dokumente und neu erschlossene Archivfunde führen zu Rosas Eltern Bernhard und Martha Striem, zu ihrer Schwester Emma und deren Mann Harry Loewenstein – und schließlich zur Deportation nach Riga im November 1941. Der Vortrag zeigt zugleich, wie sich mehr als 80 Jahre später aus verstreuten Quellen Stück für Stück eine fast verlorene Familiengeschichte rekonstruieren lässt.
Die Veranstaltung ist der Teil unserer neuen Veranstaltungsreihe im Wintersemester 2026/27. Das gesamte Programm finden Sie hier!
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