Erinnerungsort Alter Schlachthof
Mitten auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf, wo früher der Düsseldorfer Schlachthof war, befindet sich in einem der dort erhaltenen Gebäude der Erinnerungsort Alter Schlachthof. Während des Zweiten Weltkriegs wurden von hier aus fast 6.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus dem ganzen Regierungsbezirk Düsseldorf in Ghettos und Mordlager verschleppt. Nur wenige überlebten die Shoah. Der Erinnerungsort rekonstruiert und dokumentiert diese Verbrechen. Und er beschäftigt sich mit den Nachwirkungen der NS-Herrschaft in der bundesrepublikanischen Gesellschaft.
Aktuelles
-
Gedenkstättenfahrt nach Riga (5.-10.05.2024): Auf den Spuren der am 11.12.1941 von Düsseldorf aus deportierten Juden:Jüdinnen
by Hasel18In der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 1941 traf am Güterbahnhof Šķirotava in Riga ein Deportationszug mit 1.007 aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf deportierten Juden:Jüdinnen ein. Dieser hatte am Vormittag des 11. Dezember 1941 den Güterbahnhof Düsseldorf-Derendorf verlassen, nachdem …
-
Dokumentarfilmer Marcel Kolvenbach stellte mit „Auf der Suche nach Fritz Kann“ das Ergebnis einer jahrelangen Recherche zu seiner Familiengeschichte vor. Die führte ihn vom Erinnerungsort Alter Schlachthof an der Hochschule Düsseldorf über Polen bis nach Argentinien. Rheinische Post, 18.01.2023 Jüdische …
-
Der Dokumentarfilm „Auf der Suche nach Fritz Kann“ von Marcel Kolvenbach, ehemaliger Mitarbeiter der Hochschule Düsseldorf, ist auf dem Kinofest in Lünen am 27.11.2022 mit der LÜDIA (Publikumspreis) als bester Film ausgezeichnet worden! Es ist ein Film über 3 Generationen …
-
m November fand der erste erfahrungsbasierte Austausch des „Polizeiteams Erinnerungsort Alter Schlachthof“ in Düsseldorf statt. In der Weiterbildung des Polizeipräsidiums Düsseldorf geht es um gelebte Demokratie im eigenen Berufsalltag, den Umgang mit Konfliktsituationen und das Erkennen extremistischer Tendenzen. Die Teilnahme …
-
Vor 81 Jahren, am 10/11.12.1941, wurden 1.007 jüdische Deutsche aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf ins Ghetto Riga deportiert. In einer digitalen Theateraufführung erinnern wir an die Auslöschung der Familie Lion aus Frimmersdorf/Grevenbroich. Sie steht exemplarisch für das von den Nazis vor …
-
In seinem sehr persönlichen Dokumentarfilm erforscht der Filmemacher Marcel Kolvenbach das lange beschwiegene Familiengeheimnis um den von den Nazis deportierten und ermordeten ersten Mann seiner Großmutter. Wer war Fritz Kann? Ausgehend vom Ort der Deportation (heute: der Erinnerungsort Alter Schlachthof …
-
Essen – Israel – Düsseldorf. Irith Frölich im Gespräch über ihre Familiengeschichte (24.11.2022, 18.30 Uhr)
by Hasel18Irith Frölich zog als 5jähriges Kind mit ihren Eltern von Tel-Aviv nach Düsseldorf, wo sie bis heute lebt. Ihre Eltern, Lotte Hanauer und Heinz Fröhlich, stammten beide aus Deutschland und waren vor den Nazis rechtzeitig nach Palästina geflüchtet. Die Hanauers …
-
Spenden für eine Tora-Rolle gegen das Vergessen (Tagesthemen / Euroblick, BR) (8./13.11.2022)
by Hasel18Bei der Frage, was jede und jeder ganz persönlich dafür tun kann, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen, gibt es das Projekt „Mit Buchstaben die Welt verbessern“. In Jerusalem ist eine neue Tora-Rolle entstanden, die heilige Schrift der Juden. …
-
In Düsseldorf-Derendorf steht ein skurriles Gebilde: Aus einem Sockel aus Backstein ragt ein massives Schwert. Welche Geschichte steckt dahinter? Hamzi ist dem Rätsel nachgegangen. Darin: Interview mit Dr. Joachim Schröder vom Erinnerungsort Alter Schlachthof. WDR-Lokalzeit, 14.11.2022 teilen teilen E-Mail drucken
-
Erinnern und Schweigen brechen – erfolgreiche Filmpremiere „Auf der Suche nach Fritz Kann“.
by Hasel18In Kooperation mit dem DGB NRW und dem Realfiction Filmverleih präsentierte der Erinnerungsort Alter Schlachthof am 10.11.2022 im „Bambi“ in Düsseldorf die Premiere des wunderbaren neuen Dokumentarfilms Films von Regisseur Marcel Kolvenbach. Marcel Kolvenbach folgt in seinem Film den Spuren …




