Erinnerungsort Alter Schlachthof
Mitten auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf, wo früher der Düsseldorfer Schlachthof war, befindet sich in einem der dort erhaltenen Gebäude der Erinnerungsort Alter Schlachthof. Während des Zweiten Weltkriegs wurden von hier aus fast 6.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus dem ganzen Regierungsbezirk Düsseldorf in Ghettos und Mordlager verschleppt. Nur wenige überlebten die Shoah. Der Erinnerungsort rekonstruiert und dokumentiert diese Verbrechen. Und er beschäftigt sich mit den Nachwirkungen der NS-Herrschaft in der bundesrepublikanischen Gesellschaft.
Aktuelles
-
„Judenhäuser“ im Nationalsozialismus: Die Nachbarn schauten einfach weg (RP-online, 8.3.2021)
by Hasel18Bericht über ein Projekt des Erinnerungsortes Alter Schlachthof mit Studierenden des FB Sozial- und Kulturwissenschaften im Wintersemester 2020/2021 unter der Leitung von Alexander Flohé und Joachim Schröder. RP-online, 8.3.2021 teilen teilen E-Mail drucken
-
»Eigentlich hat es auf dem Schlachthof in Düsseldorf bei mir klick gemacht.« Bildung vor Ort – Angebote SoSe 2021
by Hasel18Mit Förderung durch das BKM-Programm „Jugend erinnert“ entwickelt der Erinnerungsort neue und innovative historisch-politische Bildungsformate. Unsere Angebote richten sich nicht nur an Studierende der Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik der HSD. Angesprochen sind auch Multiplikator*innen und alle Engagierten, die sich im Feld NS-Gedenkstättenarbeit …
-
Dr. Sebastian Schönemann: „Symbolbilder des Holocaust“. Fotografien der Vernichtung im sozialen Gedächtnis (Online-Vortrag, 2.3.2021, 19 Uhr)
by Hasel18Die Erinnerungskultur an den Holocaust befindet sich im Umbruch. Nur noch wenige Überlebende können von ihren Erfahrungen berichten und schon heute ist das kollektive Gedächtnis im hohen Maße medial vermittelt. Im Zuge dieses Wandels nehmen die historischen Bilder an gesellschaftlicher …
-
Anfang März 1943 fuhr ein Deportationszug mit fast 1.500 Jüdinnen und Juden aus dem gesamten Reichsgebiet in das KZ- und Vernichtungslager Auschwitz. Unter ihnen: der frühere Fußballnationalspieler Julius Hirsch. Auf knapp 100 Seiten wird die Geschichte dieser Deportation anhand von …
-
FÄLLT AUS!! Dr. Jörg Skriebeleit: Was bleibt? Gewaltverbrechen und Erinnerung ausstellen (Online-Vortrag, 2.2.2021, 19 Uhr)
by Hasel18Achtung! Der online-Vortrag muss krankheitsbedingt leider entfallen. Falls ein Nachholtermin eingerichtet werden kann, werden wir dies unverzüglich an dieser Stelle mitteilen! Was bleibt von einem Konzentrationslager? Tat-(Orte), Erinnerungen, Täter, Opfer. Wie stellt man Gewaltverbrechen aus? Wie stellt man den Tod …
-
Normalerweise versammeln sich an diesem Tag, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27.1.1945, Hunderte interessierte Bürger*innen und Vertreter*innen der Stadtgesellschaft, um der Verfolgten und Ermordeten der NS-Terrorherrschaft zu gedenken. Aufgrund der Corona-Pandemie …
-
Bericht über den Gedenkgang vom Erinnerungsort Alter Schlachthof bis zum Deportations-Mahnmal an der Toulouser Allee und die dortige Kranzniederlegung durch Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, Dr. Oded Horowitz, und die Präsidentin der Hochschule Düsseldorf, Prof. …
-
Das Karussell der Erinnerung dreht sich weiter – digital! Ein Familientisch kennt jede_r – überall – zu allen Zeiten. Du sitzt da mit Dir bekannten und unbekannten Gesichtern, es wird gegessen, getrunken, und Dir wird Deine Geschichte erzählt, Deine Familiengeschichte. …
-
Der Workshop „Qualifikation Biografiearbeit“ ist eng mit der laufenden Forschung des Erinnerungsortes verknüpft: Die Aufarbeitung der Biografien der Menschen, die Opfer der Deportationen durch die Nazis über den Schlachthof wurden. Dazu gehört auch die Betrachtung von Täter*innen, Verantwortlichen und Mitschuldigen, …
-
Andrea Nepomuck: Eierbecher, Burg und nackte Kerle. Objekte am Täterort „Vogelsang“ (Online-Vortrag, 19.1.2021, 19 Uhr)
by Hasel18Ein polierter Eierbecher, ein Leporello mit touristischen Ansichtskartenmotiven oder zerschossene nackte Männerskulpturen zwischen denkmalgeschützten Gebäuden der ehemaligen NS-Ordensburg – was erzählen diese Objekte über einen Ort der Hybris der Nationalsozialisten? Wie werden Objekte in die Erzählung der Dauerausstellung „Bestimmung: Herrenmensch. …




