Erinnerungsort Alter Schlachthof
Mitten auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf, wo früher der Düsseldorfer Schlachthof war, befindet sich in einem der dort erhaltenen Gebäude der Erinnerungsort Alter Schlachthof. Während des Zweiten Weltkriegs wurden von hier aus fast 6.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus dem ganzen Regierungsbezirk Düsseldorf in Ghettos und Mordlager verschleppt. Nur wenige überlebten die Shoah. Der Erinnerungsort rekonstruiert und dokumentiert diese Verbrechen. Und er beschäftigt sich mit den Nachwirkungen der NS-Herrschaft in der bundesrepublikanischen Gesellschaft.
Aktuelles
-
Die mit TNT gefüllte Rohrbombe hing am Geländer der Fußgängerbrücke, die von der Ackerstraße zum S-Bahngleis führt. Sie detonierte am 27. Juli 2000 gegen 15.00 Uhr, gerade dann als zwölf Personen, davon sechs jüdischen Glaubens, die Stelle passierten. Mehrere von …
-
Über 100 Zuschauer*innen aus ganz Deutschland, Frankreich und Israel gingen am 3. und 10. Juni 2020 im Rahmen des Stationen-Theaters „Karussell der Erinnerung“ auf eine digitale Theaterreise in die Vergangenheit und zurück in die Gegenwart. Ausgangspunkt war der Erinnerungsort Alter …
-
Aufgrund der aktuellen Veranstaltungs-Einschränkungen bieten theaterkunst.koeln und der Erinnerungsort Alter Schlachthof ein digitales Format der Inszenierung ‚Das Karussell der Erinnerung‘ an. Annähernd 6.000 Menschen wurden in der NS-Zeit über den ehemaligen Schlachthof in Düsseldorf-Derendorf in Ghettos und Todeslager deportiert. Mit …
-
„Vom Schlachthof zur Hochschulbibliothek“ Artikel auf islam-aktuell.de von Muhammet Mertek (deutsch/ türkisch)
by Hasel18„Unter einem Dach – Heimat und Identitäten in der Einwanderungsgesellschaft“, so der Titel des XII. Zukunftsforum Islam, das vom 28. Februar bis zum 01. März 2020 an der Hochschule Düsseldorf stattfand. Thema der Tagung war das Selbstverständnis muslimischer Zivilgesellschaft in …
-
Mit Förderung durch das Programm „Jugend erinnert“ entwickelt der Erinnerungsort neue historisch-politische Bildungsformate – also Bildung vor Ort, aktuell online und sobald wie möglich wieder in Präsenz. Unsere Angebote richten sich nicht nur an Studierende der Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik der HSD. …
-
Broschüre über „Antisemitische Zuschriften an die Jüdische Gemeinde Düsseldorf (1980-2014)“ jetzt zum download!
by Hasel18Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf erreichen regelmäßig antisemitische Zuschriften: Briefe, Postkarten, E-Mails, mit Namen oder anonym, es erreichen sie Flugblätter und Pamphlete. Mitarbeiter*innen der Jüdischen Gemeinde Düsseldorfs haben 200 solcher Botschaften und Pamphlete über mehr als drei Jahrzehnte gesammelt und dem …
-
Alleine im Zeitraum 1990 bis 2019 sind mindestens 24 Menschen in Nordrhein-Westfalen bei rechts, rassistisch oder antisemitisch motivierten Gewalttaten getötet worden. Hinzu kommen mindestens weitere acht Verdachtsfälle, in denen ein entsprechendes Tatmotiv naheliegt. Doch lediglich elf der Getöteten sind bislang …
-
Wir trauern um Dr. Burkhard Hirsch, der gestern im Alter von 89 Jahren gestorben ist. Wir erinnern uns dankbar an ihn als einen Menschen, der sich stets und beharrlich für die Bürgerrechte einsetzte und hierfür Konflikten niemals aus dem Weg …
-
Erinnerungsort Alter Schlachthof: Gespräch mit Sonia Dombrowski, der letzten Düsseldorfer Überlebenden der „Polenaktion“ (28.10.1938)
by Hasel18Der Andrang war so groß, dass leider viele Besucher*innen abgewiesen werden mussten. Über 70 Menschen kamen, um die Lebensgeschichte von Sonia Dombrowski (89 Jahre) zu hören, gemeinsam mit ihrer ein Jahr älteren Schwester Ester die letzten Überlebende der „Polenaktion“ – …
-
Gleich zwei Transporte verließen den Güterbahnhof Derendorf im Juli 1942. Das Ziel war das Ghetto und KZ Theresienstadt, das die deutschen Besatzer in der ehemaligen tschechischen Festungsstadt Terezín errichtet hatten. Insgesamt verschleppten die Nazis 1.945 jüdische Menschen aus dem Regierungsbezirk …




