Erinnerungsort Alter Schlachthof
Mitten auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf, wo früher der Düsseldorfer Schlachthof war, befindet sich in einem der dort erhaltenen Gebäude der Erinnerungsort Alter Schlachthof. Während des Zweiten Weltkriegs wurden von hier aus fast 6.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus dem ganzen Regierungsbezirk Düsseldorf in Ghettos und Mordlager verschleppt. Nur wenige überlebten die Shoah. Der Erinnerungsort rekonstruiert und dokumentiert diese Verbrechen. Und er beschäftigt sich mit den Nachwirkungen der NS-Herrschaft in der bundesrepublikanischen Gesellschaft.
Aktuelles
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Vor 40 Jahren standen Angehörige der SS-Wachmannschaften des ehemaligen KZ Majdanek vor dem Düsseldorfer Landgericht. Der Prozess wurde zu einem der längsten, aufwändigsten und umstrittensten Verfahren der deutschen Justizgeschichte. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hat in Erinnerung an diesen Prozess eine Veranstaltungsreihe …
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Zum dritten Mal seit der Eröffnung des Erinnerungsortes Alter Schlachthof beteiligt sich die Hochschule Düsseldorf am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Erneut haben wir ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm zusammengestellt: Studierende, Professor*innen und Künstler*innen präsentieren Projekte rund um den Erinnerungsort. Stündlich werden …
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Dr. Steffen Hänschen: Das Transitghetto Izbica im System des Holocaust. Die Deportationen in den Distrikt Lublin im Frühsommer 1942 (Vortrag, 5.7.2018)
by Hasel18Im Laufe des Jahres 1942 wurden Zehntausende deutsche Jüdinnen und Juden in den Distrikt Lublin im besetzten Polen verschleppt. Zunächst wurden die Deportierten nicht unmittelbar in den Lagern der „Aktion Reinhardt“ ermordet. In „Transitghettos“, wo unmenschliche Lebensbedingungen herrschten, mussten sie …
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Julian Wolff, der Enkel von Gary Wolff, dem letzten Überlebenden der Deportation ins Ghetto Litzmannstadt/Lodz, war aus Los Angeles in die Heimatstadt seines Großvaters angereist und suchte nach Hinweisen auf seinen Großvater. Zusammen mit Dr. Bastian Fleermann, dem Leiter der …
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Vom 28.-30. Juni fand bei den Kolleginnen der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf das „64. Bundesweite Gedenkstättenseminar“ statt. Schwerpunktthema war dieses Jahr „Jugendliche in Gedenkstätten“. Über 120 Mitarbeiterinnen von NS-Gedenk- und Erinnerungsorten, Pädagoginnen und Historikerinnen beschäftigten sich mit verschiedenen Aspekten moderner …
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Bericht in der Lokalzeit Düsseldorf, Aktuelle Stunde (WDR), 5.6.2018 teilen teilen E-Mail drucken
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IGL Bürgerportal Bergisch Gladbach (4.6.2018) teilen teilen E-Mail drucken
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Coolibri-Online, Mai 2018 teilen teilen E-Mail drucken
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SPOT ON: 1937. Die Aktion „Entartete Kunst“ in Düsseldorf (Führung im Museum Kunstpalast, 14.6.2018)
by Hasel18In den Kunstsammlungen der Stadt Düsseldorf wurden 1937 über 1.000 Kunstwerke beschlagnahmt – nur Museen in Berlin und Essen waren stärker betroffen. Wenige Werke sind heute wieder im Bestand des Museum Kunstpalast, der weitaus größere Teil ist verschollen oder zerstört, …
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Der Weg nach Auschwitz begann auch in einer westfälischen Kleinstadt. Nach der Machtübernahme der Nazis wurde die jüdische Gemeinde Ahlens isoliert, drangsaliert und schließlich aus ihrer Heimat gewaltsam vertrieben. Nur wenige konnten sich in Sicherheit bringen, die meisten wurden Opfer …




