Erinnerungsort Alter Schlachthof
Mitten auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf, wo früher der Düsseldorfer Schlachthof war, befindet sich in einem der dort erhaltenen Gebäude der Erinnerungsort Alter Schlachthof. Während des Zweiten Weltkriegs wurden von hier aus fast 6.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus dem ganzen Regierungsbezirk Düsseldorf in Ghettos und Mordlager verschleppt. Nur wenige überlebten die Shoah. Der Erinnerungsort rekonstruiert und dokumentiert diese Verbrechen. Und er beschäftigt sich mit den Nachwirkungen der NS-Herrschaft in der bundesrepublikanischen Gesellschaft.
Aktuelles
-
Rheinische Post (Moers), 10.12.2016 und RP-online (Xanten), 10.12.2016 teilen teilen E-Mail drucken
-
Am 1. Dezember 2016 präsentierte der „Erinnerungsort Alter Schlachthof“ mit freundlicher Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland und in Kooperation mit FORENA, dem AStA der HSD und dem Jugendring Düsseldorf den Dokumentarfilm ASYLAND. Über 120 Zuschauerinnen, darunter auch geflüchtete Menschen und ehrenamtliche …
-
Prof. Dr. Walter Pehle: Ein Sperrriegel gegen das Vergessen. Die „Schwarze Reihe“ und die Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Ein Bericht aus der Praxis (Vortrag am 03.11.2016)
by Hasel18Im Laufe von 35 Jahren hat der aus Düsseldorf stammende Historiker Walter H. Pehle als Lektor im S. Fischer Verlag mehr als 250 Bände über die NS-Zeit betreut. Die 1977 von ihm begonnene Buchreihe über die Zeit des Nationalsozialismus wurde …
-
ASYLAND – die Perspektiven wechseln. Dokumentarilm, Deutschland 2015, 62 min. (1.12.2016)
by Hasel18Eine Reise quer durch Deutschland mit dem Ziel, die Perspektive zu wechseln. Die Protagonisten: Menschen die aus ihrer Heimat liehen mussten und sich nun, angekommen in Deutschland, mit unvorstellbaren Herausforderungen konfrontiert sehen. Das ASYLAND-Team begleitete über ein halbes Jahr den …
-
AAnlässlich des 75. Jahrestags der 1. Deportation aus Düsseldorf in das Ghetto Łódź, am 27.10.1941, zeigen wir den Dokumentationsfilm: „Linie 41“ (Regie: Tanja Cummings). Natan Grossmann, ein Überlebender des Ghettos Łódź (damals „Litzmannstadt“), kehrt in die Stadt zurück, um das …
-
NRZ, 08.10.2016 teilen teilen E-Mail drucken
-
Marcel Kolvenbach: Die „Lagerhaltung“ von Menschen im 21. Jahrhundert: Flüchtlingscamps und „settlements“ in Afrika (Vortrag 13.10.2016)
by Hasel18Fast 20 Millionen Menschen werden vom UNHCR betreut. Ein großer Teil von ihnen lebt in Flüchtlingscamps oder „settlements“. Für eine BR-Dokumentation hat Marcel Kolvenbach, Dokumentarfilmer und Lehrbeauftragter an der Hochschule Düsseldorf, Menschen auf der mörderischen Sahara-Route mit der Kamera begleitet, …
-
Im Vorfeld des Tages des offenen Denkmals (11.9.2016) besuchte Margot Goldberg (geb. Cohen) den Erinnerungsort Alter Schlachthof. Die Geschichte der Familie Cohen ist eng mit der Geschichte des Düsseldorfer Schlachthofs verbunden. Margots Eltern führten bis 1938 das renommierte Fachgeschäft für …
-
Am Sonntag, den 11. September 2016 (12.00–18.00 Uhr) beteiligt sich der Erinnerungsort Alter Schlachthof erstmals seit seiner Eröffnung am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Dieses Jahr lautet das Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ – genau hieran haben wir in den letzten …
-
Andrea Erkenbrecher: Das Massaker von Oradour, die bundesdeutsche Justiz und der Düsseldorfer Bauunternehmer Heinrich Lammerding (Vortrag am 14.7.2016)
by Hasel18Am 10. Juni 1944 verübten Soldaten der SS-Division „Das Reich“ in Oradour-sur-Glane das zahlenmäßig größte deutsche Massaker in Westeuropa während des Zweiten Weltkrieges. Am Nachmittag des 10. Juni 1944 ermordeten sie dort 642 Menschen, plünderten das Dorf und brannten es …




