Erinnerungsort Alter Schlachthof
Mitten auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf, wo früher der Düsseldorfer Schlachthof war, befindet sich in einem der dort erhaltenen Gebäude der Erinnerungsort Alter Schlachthof. Während des Zweiten Weltkriegs wurden von hier aus fast 6.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus dem ganzen Regierungsbezirk Düsseldorf in Ghettos und Mordlager verschleppt. Nur wenige überlebten die Shoah. Der Erinnerungsort rekonstruiert und dokumentiert diese Verbrechen. Und er beschäftigt sich mit den Nachwirkungen der NS-Herrschaft in der bundesrepublikanischen Gesellschaft.
Aktuelles
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Im Vorfeld des Tages des offenen Denkmals (11.9.2016) besuchte Margot Goldberg (geb. Cohen) den Erinnerungsort Alter Schlachthof. Die Geschichte der Familie Cohen ist eng mit der Geschichte des Düsseldorfer Schlachthofs verbunden. Margots Eltern führten bis 1938 das renommierte Fachgeschäft für …
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Am Sonntag, den 11. September 2016 (12.00–18.00 Uhr) beteiligt sich der Erinnerungsort Alter Schlachthof erstmals seit seiner Eröffnung am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Dieses Jahr lautet das Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ – genau hieran haben wir in den letzten …
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Andrea Erkenbrecher: Das Massaker von Oradour, die bundesdeutsche Justiz und der Düsseldorfer Bauunternehmer Heinrich Lammerding (Vortrag am 14.7.2016)
by Hasel18Am 10. Juni 1944 verübten Soldaten der SS-Division „Das Reich“ in Oradour-sur-Glane das zahlenmäßig größte deutsche Massaker in Westeuropa während des Zweiten Weltkrieges. Am Nachmittag des 10. Juni 1944 ermordeten sie dort 642 Menschen, plünderten das Dorf und brannten es …
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Dr. Emily Ngubia Kessé: Eingeschrieben. Zeichen setzen gegen Rassismus an deutschen Hochschulen (Vortrag am 30.6.2016)
by Hasel18Die Neurowissenschaftlerin und Dozentin an der Humboldt Universität Berlin beleuchtet eine aktuelle und bisher noch wenig beachtete Realität: den offenen oder auch versteckten Rassismus an Hochschulen. Rassismus als Realität in Deutschland anzuerkennen ist noch immer schwierig und wird weiterhin vor …
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„Man kommt nie mehr wirklich aus dem Krematorium heraus“ – Ein Zeitzeuginnengespräch mit Marika Venezia. Input – Antifaschistischer Themenabend im ZAKK (29.06.2016, 20.00 Uhr)
by Hasel1856 Jahre war Marika Venezia aus Rom mit Shlomo Venezia verheiratet und teilte sein Schicksal und Trauma mit ihm. Ihr Ehemann, ein Jude italienischer Abstammung, der im griechischen Saloniki aufwuchs und am 1. Oktober 2012 im Alter von 88 Jahren …
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Max Strnad: Die Verfolgung der Juden aus Mischehen in der Endkriegsphase Räumung der Westfront und Deportation nach Theresienstadt 1944/45 (Vortrag am 16.6.2016)
by Hasel18Am 1. September 1944 lebten noch knapp 15.000 Juden im Deutschen Reich. Der Großteil war mit einem nichtjüdischen Partner in sogenannter Mischehe verheiratet und daher bislang von der Deportation und Vernichtung ausgenommen. Mitte September 1944 änderte die NS-Regierung ihren Kurs. …
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Erinnerungsort Alter Schlachthof: Gedenkstätte für die Massendeportationen aus Düsseldorf
by Hasel18fiftyfifty Juni 2016 teilen teilen E-Mail drucken
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HSD-website, (24.05.2016) teilen teilen E-Mail drucken
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RP-online, (21.05.06) teilen teilen E-Mail drucken
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Hochschulradio-Insider: Interview mit dem Präsidiumsbeauftragten Dr. Joachim Schröder über den Erinnerungsort Alter Schlachthof
by Hasel18podcast, Hochschulradio Düsseldorf, 18.05.2016 teilen teilen E-Mail drucken




