Erinnerungsort Alter Schlachthof
Mitten auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf, wo früher der Düsseldorfer Schlachthof war, befindet sich in einem der dort erhaltenen Gebäude der Erinnerungsort Alter Schlachthof. Während des Zweiten Weltkriegs wurden von hier aus fast 6.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus dem ganzen Regierungsbezirk Düsseldorf in Ghettos und Mordlager verschleppt. Nur wenige überlebten die Shoah. Der Erinnerungsort rekonstruiert und dokumentiert diese Verbrechen. Und er beschäftigt sich mit den Nachwirkungen der NS-Herrschaft in der bundesrepublikanischen Gesellschaft.
Aktuelles
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„RECHTE GEWALT: Auswirkungen und Widerstand“: Workshop mit Lukas Hübner und Eva Grütgen (28.09.2025, 11:00 – 17:00 Uhr)
by Hasel18Die Webdokumentation GEGEN UNS des RAA Sachsen e.V. stellt Lebensgeschichten von Menschen in den Mittelpunkt, die aus unterschiedlichen rechten Motiven angegriffen wurden. Angegriffene, ihre Angehörigen und Weggefährt:innen erzählen darin von ihren persönlichen Erinnerungen und Perspektiven. Diese zeugen von individuellen, wie …
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Was heißt (hier) Befreiung? Zine-Workshop mit Eva Grütgen und Cegerxwun Köroglu im Rahmen des Edelweisspiratenfestivals (06.09.2025, 11:30 – 15:00 Uhr)
by Hasel18Wir freuen uns, beim diesjährigen Edelweisspiratenfestival dabei zu sein! In unserem Workshop setzen wir uns künstlerisch mit den Erfahrungen von als jüdisch verfolgten Menschen auseinander, die über den ehemaligen Düsseldorfer Schlachthof von den Nazis in Ghettos und KZs verschleppt wurden: …
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Neue Publikation: Positionierte Orte. Impulse zur Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorten
by Hasel18„Positionierte Orte“ – so heißt die neue Broschüre, die der Düsseldorfer Erinnerungsort Alter Schlachthof und das NS-Dokumentationszentrum Köln im Juli 2025 gemeinsam herausgegeben haben. Auf über 100 Seiten finden sich darin Beiträge und Interviews zur Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Geschichtsrevisionismus, Rassismus …
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Am 27. Juli 2000 explodierte am Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn eine Bombe. Der Sprengsatz wurde in dem Moment per Fernzünder zur Explosion gebracht, als eine Gruppe Sprachschüler*innen vom Unterricht zum Bahnsteig gingen. Die Menschen waren erst vor Kurzem aus der ehemaligen …
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Neues Bildungsprojekt: „Was heißt (hier) Befreiung? – erinnerungskulturelle Zines mit Jugendlichen gestalten“
by Hasel18Der Erinnerungsort Alter Schlachthof auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf erinnert an die als jüdisch verfolgten Menschen, die während der NS-Zeit vom Düsseldorfer Schlachthof in Ghettos und Konzentrationslager deportiert wurden. Im Projekt „Was heißt (hier) Befreiung?“ setzen sich Jugendliche mit …
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Der Zweite Weltkrieg und die systematische Verfolgung von Juden und Jüdinnen endeten 1945. Kam es damit für die Verfolgten zu einer Befreiung? Denn nun mussten die Überlebenden mit den Folgen der nationalsozialistischen Herrschaft leben: Verwandte und Freund*innen waren verschollen oder …
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„Irgendeiner musste die Täter ja bestrafen“ Buchvorstellung von Dr. Achim Doerfer (30.04.2025, 17:00 Uhr)
by Hasel18Der Autor, selbst Nachkomme von Holocaust-Überlebenden, macht sich auf die Suche nach einem Gefühl, das nach dem Ende des Nationalsozialismus und dessen gigantischen Verbrechen nicht nur in seiner Familie seltsam blass blieb: der Wunsch nach Vergeltung, nach Rache. Achim Doerfer …
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Für alle, die Interesse haben, Fragen an die eigene Familiengeschichte während der Nazi-Zeit zu stellen: Gab es Täter*innen, Mitläufer*innen oder vielleicht sogar Helfende unter den Vorfahren? Welche Erzählungen und Erinnerungen werden von Generation zu Generation weitergegeben? Welche Rolle spielen dabei …
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Was geschah mit den Tätern? Veteranen der Waffen-SS in der Bundesrepublik: Vortrag von Dr. Karsten Wilke (08.04.2025, 18 Uhr)
by Hasel18Trotz der Ächtung der SS in den Nürnberger Prozessen schlossen sich Veteranen der Waffen-SS seit dem Ende der vierziger Jahre in so genannten »Hilfsgemeinschaften auf Gegenseitigkeit« zusammen. Von 1959 bis 1992 bestand ein HIAG-Bundesverband, dem phasenweise bis zu 20.000 Personen …
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Auftakt zur neuen Veranstaltungsreihe: „Mariannes Heimkehr: Die Jüdin, der Beamte und das Dorf“. Dokumentarfilm von Gert Monheim/Steffen Röttger, 2003) (25.03.2025, 18 Uhr)
by Hasel18Marianne Stern-Winter hat als einzige ihrer Familie die Deportation vom Düsseldorfer Schlachthof ins Ghetto Riga überlebt. 1945 kehrt sie in ihren Heimatort zurück. In ihrem Elternhaus wohnen Fremde, das letzte Hab und Gut der Familie war öffentlich versteigert worden. In …




