Erinnerungsort Alter Schlachthof
Mitten auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf, wo früher der Düsseldorfer Schlachthof war, befindet sich in einem der dort erhaltenen Gebäude der Erinnerungsort Alter Schlachthof. Während des Zweiten Weltkriegs wurden von hier aus fast 6.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus dem ganzen Regierungsbezirk Düsseldorf in Ghettos und Mordlager verschleppt. Nur wenige überlebten die Shoah. Der Erinnerungsort rekonstruiert und dokumentiert diese Verbrechen. Und er beschäftigt sich mit den Nachwirkungen der NS-Herrschaft in der bundesrepublikanischen Gesellschaft.
Aktuelles
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Hoffnung Südamerika: Die erzwungene Migration der Familie Brünell. Vortrag von Friederike Aschhoff (7.11.2023, 18:30 Uhr)
by Hasel181938 entschieden sich viele jüdische Familien dazu, das Deutsche Reich zu verlassen. Darunter war auch die Familie Brünell aus Düsseldorf. Mithilfe eines bestechlichen Konsulatsmitarbeiters hofften sie auf einen Neuanfang in Südamerika – für sich und andere Düsseldorfer Jüdinnen und Juden. …
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„Warum ist es so still?“ Podiumsdiskussion zur Aktualität rechten Terrors 23 Jahre nach dem Wehrhahn-Anschlag (25.11.2023, 20 Uhr, 34OST)
by Hasel18Das Bombenattentat vom 27. Juli 2000 ist bis heute nicht aufgeklärt, mit den Jahren geriet der Anschlag weitgehend in Vergessenheit. Diese Gedächtnislücke ist Ausgangspunkt für die Diskussion: Wie reagierte die Stadtgesellschaft auf den antisemitischen und rassistischen Terrorakt? Was bedeutete der …
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Fachtagung: „Rechtsextremismus als Thema der Bildungsarbeit in NS-Gedenkstätten und – Erinnerungsorten in NRW“ (24.11. – 25.11.23)
by Hasel18„Die Relevanz von Rechtsextremismus für unsere Vermittlungsarbeit nimmt zu.“So lautet ein eindeutiges Ergebnis einer Befragung, die wir am Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus im vergangenen Jahr unter nordrhein-westfälischen NS-Erinnerungsstätten durchführten. Jetzt möchten wir die Befunde auf unserer Fachtagung zur Diskussion stellen und einen …
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Fachtag für Bildner*innen: (Zwangs)Migration und Flucht – Geschichte(n) von damals & heute (HSD, 08.12.2023, 09:30-16:30 Uhr)
by Hasel18Jetzt anmelden und teilnehmen! Wie betreffen uns die Themen (Zwangs)Migration und Flucht? Welche Erfahrungsräume und Perspektiven begegnen uns in historischen Quellenmaterialien? Wie können vielstimmige Migrations- und Fluchtgeschichten in der Gesellschaft der Vielen sichtbar gemacht, erzählt und erinnert werden? Wie binden …
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Gedenken an Wehrhahn-Anschlag in Düsseldorf. Von Jan David Runte/Peter Hild. Lokalzeit aus Düsseldorf (27.07.2023)Bürger und Vertreter von Initiativen erinnerten heute an die Opfer des Bombenanschlags am Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn. Dort waren vor 23 Jahren zehn Menschen durch eine Explosion verletzt …
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In diesem von der Stadt Düsseldorf/Jugendamt geförderten Projekt entwickeln wir am Erinnerungsort Alter Schlachthof an der Hochschule Düsseldorf – gemeinsam mit Studierenden der Sozialen Arbeit, Kindheitspädagogik und Sozialpädagogik am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der HSD – politische Bildungsformate für Jugendliche …
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Theaterkollektiv „Pierre.Vers“: Wehrhahn erinnern – Gedenken gestalten (Workshop, So., 2.7.2023, 11.30-15.30 Uhr)
by Hasel18Die Betroffenen des Wehrhahn-Anschlags stünden vor einem „Scherbenhaufen der Aufklärung“, kommentierte die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Düsseldorf 2018 das Ende des Strafprozesses gegen einen Tatverdächtigen. Tatsächlich bleiben zum Wehrhahn-Komplex viele Fragen offen, die auch die Performance DUNKELDORF aufwirft. …
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Theaterkollektiv „Pierre.Vers“: Vortrag, Rundgang und Fragerunde zum Wehrhahn-Anschlag (Sa., 1.7.2023, 11.30-14.30 Uhr)
by Hasel18Fast 23 Jahre ist es her, als am 27. Juli 2000 im Zugangsbereich des S-Bahnhofs Düsseldorf-Wehrhahn (Eingang Ackerstraße) ein mit TNT gefüllter Sprengsatz explodierte und Menschen gezielt schwer verletzte. Vielen Menschen wurde die Tat bzw. ihr rassistischer und wahrscheinlich auch …
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PREMIERE an der HSD: Auf der Suche nach Fritz Kann. Dokumentarfilm von Marcel Kolvenbach (D 2022) (20.6.2023, 18.30 Uhr)
by Hasel18In seinem sehr persönlichen Dokumentarfilm erforscht der Filmemacher Marcel Kolvenbach das lange beschwiegene Familiengeheimnis um den von den Nazis deportierten und ermordeten ersten Mann seiner Großmutter. Wer war Fritz Kann? Ausgehend vom Ort der Deportation (heute: der Erinnerungsort Alter Schlachthof …
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Geschichten von (Zwangs)Migration und Flucht. Offenes Workshop-Angebot am Erinnerungsort Alter Schlachthof mit Eva Krane (06.06.2023, 17:00-20:00 Uhr)
by Hasel18Im Regierungsbezirk Düsseldorf lebten 1933 rund 24.000 jüdische Menschen. Bis zu den im Oktober 1941 einsetzenden Deportationen hatten mindestens 15.000 von ihnen ihre Heimat als Reaktion auf die nazistische Ausgrenzungs- und Verfolgungspolitik auf unterschiedlichsten Wegen und mit verschiedenen Zielorten verlassen. …




