Veröffentlichungen erschienen: Rückblick auf die FORENA-Fachtagung "Rechtsextremismus als Thema der Bildungsarbeit an NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorten"& Studie zu Einschätzungen an Gedenkstätten in NRW
- Details
- Erstellt: Dienstag, 26. März 2024 14:21
Ende November 2023 widmete sich die FORENA-Fachtagung »Rechtsextremismus als Thema der Bildungsarbeit an NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorten« mit großer und positiver Resonanz einem Thema, das vielen in der historisch-politischen Bildung Tätigen am Herzen liegt und ›unter den Nägeln brennt‹. Denn die Vermittlungsarbeit zum Thema gegenwärtiger extrem rechter Akteure, Strukturen und Ideologien ist durchaus in den Fokus der Gedenkstättenpraxis gerückt, zunehmend sichtbar etwa in den Programmen und Angeboten mancher Erinnerungsorte und NS-Gedenkstätten.
Zugleich sind NS-Gedenkstätten schon seit langem Orte, die von rechten Akteuren angegriffen werden: durch verhöhnende Besuche und Störungen von Veranstaltungen, mit Angriffen in Social Media-Blasen und mit Sachbeschädigungen vor Ort.
Wir haben gute Neuigkeiten! Um den Erinnerungsort zugänglicher zu machen, liegen in der Ausstellung ab heute zwei erklärende Texte in leichter Sprache aus. Außerdem gibt es die PDF-Version
Theresienstadt – gleich zwei der insgesamt sieben Deportationen im Juli 1942 über den Düsseldorfer Schlachthof endeten im tschechischen Terezín. Dort hatten die deutschen Besatzer das Ghetto und Zwangslager "Theresienstadt“ eingerichtet – von vielen Überlebenden auch als "KZ Theresienstadt" bezeichnet. Viele Menschen starben bereits aufgrund der katastrophalen Haftbedingungen in Theresienstadt, andere wurden von dort aus in Vernichtungslager wie Auschwitz gebracht und ermordet. Von den insgesamt 141.000 nach Theresienstadt deportierten Jüdinnen und Juden überlebten nur etwa 23.000 den Holocaust.
