Neues Forschungsprojekt: "Trauma-Sensibilität in der historisch-politischen Bildungsarbeit an NS-Gedenkstätten" seit 1. April 2026
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- Erstellt: Donnerstag, 16. April 2026 08:58
Dank der Förderung der Landeszentrale für politische Bildung können wir an einem uns wichtigen Thema arbeiten. Mit unserem Projekt „Trauma-Sensibilität in der historisch-politischen Bildungsarbeit an Gedenkstätten“ möchten wir die Bildungsarbeit durch qualitative Forschung zu diesem Thema weiterentwickeln – sie (noch) stärker an den unterschiedlichen Bedürfnissen und Erfahrungen, Zugehörigkeiten und Positioniertheiten unserer Teilnehmenden, aber auch der in der pädagogischen Praxis Tätigen, ausrichten – und die Kompetenz „Trauma-Sensibilität“ von Mitarbeitenden an diesen Orten stärken.
Um die Ausstellung des Erinnerungsortes und dessen Geschichte noch mehr Menschen zugänglich zu machen, gibt es den AUDIO-GUIDE neben der deutschen und englischen Version nun auch in hebräischer und russischer Sprache. Die Übersetzungen besorgten Danith Berman (hebräisch) und Janna Keberlein (russisch); gesprochen wurden die Texte von Uri Fahndrich (hebräisch) und Emilia Kivelevich (russisch). Wir danken allen herzlich für ihre MItarbeit! Die Audio-Dateien sind öffentlich zugänglich über den QR-Code in der Ausstellung, der auf
Vor 10 Jahren wurde der Erinnerungsort Alter Schlachthof an der Hochschule Düsseldorf eröffnet. Aus einer Industriebrache wurde ein Ort des Gedenkens, des Forschens und des Lernens zur Shoah. Die Zeugnisse derer, die die Deportationen überlebten, waren für uns bereits bei der Gestaltung der Ausstellung von unschätzbarem Wert, ebenso wie die vielen Erzählungen, Fotografien und Dokumente, die die Nachfahren der Ermordeten und Überlebenden bewahrten und uns zur Verfügung stellten. Seitdem haben wir uns mit vielen Kolleg*innen, Studierenden und Schüler*innen in zahlreichen und unterschiedlichsten Projekten mit der Geschichte dieses Ortes, vor allem aber mit den Menschen beschäftigt, für die dieser Ort eine einschneidende Station auf dem Weg ihrer Verfolgung während der nazistischen Terrorherrschaft gewesen ist. Tausende Gäste haben wir seit Eröffnung durch unsere Ausstellung begleiten dürfen.
