Neue Broschüre "Was heißt (hier) Befreiung? - Erinnerungskulturelle Zines mit Jugendlichen gestalten" dokumentiert die Projektarbeit des Erinnerungsortes Alter Schlachthof

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Im Projekt „Was heißt (hier) Befreiung?“ haben sich junge Menschen intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, was der Sieg über Nazi-Deutschland vor 80 Jahren für die Überlebenden dieser Deportationen bedeutete. Dabei standen vier Fragen im Mittelpunkt: Wer waren die Menschen, die deportiert wurden? Wie erlebten sie die Befreiung im Jahr 1945? Was bedeuteten Befreiung, Rückkehr und Neuanfang ganz konkret für sie? Welche Herausforderungen prägten ihr Leben – und welche Spuren hinterließen sie? Diesen Fragen sind wir anhand von vier Biografien nachgegangen: der von Edith Bader, Erwin Liffmann, Imo Moszkowicz und Hilde Sherman. Ihre Berichte vermitteln ein Gefühl für die Ambivalenz der Befreiung aus der Perspektive der von den Nazis verfolgten und terrorisierten Menschen: Sie markierte das Ende der Verfolgung, aber zugleich den Beginn eines sehr schwierigen Neuanfangs – oft als einzige*r Überlebende*r einer Familie.

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"Erinnern heißt Handeln!" 10 Jahre Erinnerungsort Alter Schlachthof

10jahre 07 crowdAm gestrigen Abend feierte der Erinnerungsort Alter Schlachthof mit über 100 Gästen sein zehnjähriges Bestehen mit einer würdevollen Jubiläumsveranstaltung. Präsidentin Prof. Edeltraud Vomberg und Prof. Fabian Virchow hoben die Bedeutung des Erinnerungsortes für die Hochschule und die Stadtgesellschaft hervor, sowie die große Verantwortung, diesen einzigartigen historischen Ort würdevoll und angemessen zu erhalten. Sie richteten sich deutlich gegen aktuelle Versuche rechtsextremer Kräfte, die Verbrechen des Nazismus zu relativieren. Prof. Vomberg: „Denn wenn Erinnerung relativiert wird, gerät nicht nur die Vergangenheit aus dem Blick – sondern die Grundlage unseres demokratischen Zusammenlebens.“

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Neues Forschungsprojekt: "Trauma-Sensibilität in der historisch-politischen Bildungsarbeit an NS-Gedenkstätten" seit 1. April 2026

Share Pic hochformatDank der Förderung der Landeszentrale für politische Bildung können wir an einem uns wichtigen Thema arbeiten. Mit unserem Projekt „Trauma-Sensibilität in der historisch-politischen Bildungsarbeit an Gedenkstätten“ möchten wir die Bildungsarbeit durch qualitative Forschung zu diesem Thema weiterentwickeln – sie (noch) stärker an den unterschiedlichen Bedürfnissen und Erfahrungen, Zugehörigkeiten und Positioniertheiten unserer Teilnehmenden, aber auch der in der pädagogischen Praxis Tätigen, ausrichten – und die Kompetenz „Trauma-Sensibilität“ von Mitarbeitenden an diesen Orten stärken.

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