"10 Jahre Erinnerungsort Alter Schlachthof" - Veranstaltung am 12.05.2026 (18.00 - 21.00 Uhr, HSD, Gebäude 7)

einladung 10jahre klVor 10 Jahren wurde der Erinnerungsort Alter Schlachthof an der Hochschule Düsseldorf eröffnet. Aus einer Industriebrache wurde ein Ort des Gedenkens, des Forschens und des Lernens zur Shoah. Die Zeugnisse derer, die die Deportationen überlebten, waren für uns bereits bei der Gestaltung der Ausstellung von unschätzbarem Wert, ebenso wie die vielen Erzählungen, Fotografien und Dokumente, die die Nachfahren der Ermordeten und Überlebenden bewahrten und uns zur Verfügung stellten. Seitdem haben wir uns mit vielen Kolleg*innen, Studierenden und Schüler*innen in zahlreichen und unterschiedlichsten Projekten mit der Geschichte dieses Ortes, vor allem aber mit den Menschen beschäftigt, für die dieser Ort eine einschneidende Station auf dem Weg ihrer Verfolgung während der nazistischen Terrorherrschaft gewesen ist. Tausende Gäste haben wir seit Eröffnung durch unsere Ausstellung begleiten dürfen.

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Neues Projekt "Demokratiebildung – wann, wenn nicht jetzt“ am Erinnerungsort Alter Schlachthof

Projektbild Bildung und DemokratieIm Rahmen des von der Landeshauptstadt Düsseldorf geförderten Projektes "Bildung und Demokratie" konnten wir am Erinnerungsort Alter Schlachthof zwischen Juli 2023 und Dezember 2025 vielfältige Vermittlungsangebote mit Schüler*innen, Studierenden und Multiplikator*innen entwickeln und umsetzen. Einblicke in unsere projektbezogenen Formate, Erarbeitungen und Ergebnisse finden sich hier

Wir freuen uns sehr, dass wir diese begonnene Arbeit nun mit dem von der Landeshauptstadt Düsseldorf geförderten Projekt "Demokratiebildung - wann, wenn nicht jetzt" vor Ort und konkret ausweiten und vertiefen können - gerade im gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Kontext, der von Normalisierung rassistischer und völkischer Haltungen, der Zunahme rechter Gewalt und demokratiefeindlicher Akteur*innen, geprägt ist. 

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"Die extreme Rechte auf TikTok - Geschichtsrevisionismus in jugendlichen Lebenswelten." - Vortrag von Ida Tolle und Charlotte Heim (21.01.2026, 18:30 Uhr)

tiktokweidelIn diesem Vortrag nehmen Charlotte Heim und Ida Tolle die Strategien der extremen Rechten in Sozialen Medien genauer unter die Lupe. Sie zeigen, wie historische Fakten gezielt verzerrt und für politische Zwecke instrumentalisiert werden. Besonders auf TikTok erreicht die AfD derzeit viele junge Wähler*innen. Anhand konkreter Beispiele analysieren die Studierenden rechte TikToks, erkennen Strategien wie Geschichtsrevisionismus und Populismus – und tragen dazu bei, unsere kritische Medienkompetenz zu stärken.

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