Volker Weiß: Die autoritäre Revolte – Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes (Buchvorstellung BiBaBuZe, 26.10.2017)

01In diesem Buch bietet Volker Weiß die erste grundsätzliche und historisch fundierte Diagnose zu den rechtspopulistischen Phänomenen Pegida, AfD u.a. Er untersucht das vielfältige Spektrum der neuen rechten Bewegungen und untersucht ihre Herkunft und Vernetzung. Dabei endet sein Rückblick in die deutsche Geschichte nicht beim nationalsozialistischen Deutschland, Weiß sieht weiter zurück ans Ende des 19. Jahrhunderts und erklärt die Übergänge vom Konservatismus zum streng nationalem Denken der „Steigbügelhalter“ des deutschen Faschismus zum heutigen Rechtspopulismus. „Die autoritäre Revolte“ ist ein im besten Sinne aufklärerisches Buch, das jede Phrasendrescherei und billige Vereinfachung vermeidet. Volker Weiß ist Historiker und Journalist. Er schreibt für die Jungle World, die ZEIT, den Spiegel und andere Zeitungen.

Moderation: Prof. Dr. Fabian Virchow (HSD/Forena)

Veranstalter: BiBaBuZe, in Zusammenarbeit mit FORENA, Hochschule Düsseldorf, und der Robert Burns-Gesellschaft Düsseldorf

Datum: 26.10.2017
Ort: Buchhandlung BiBaBuZe (Aachener Str. 1, 40223 Düsseldorf)
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Eintritt: 7 Euro

VHS veranstaltete Projekttag gegen Diskriminierung (NRZ, 9.10.2017)

NRZ-online, 9.10.2017

Dr. Hans Gummersbach: Die Geschichte der Familie Moszkowicz (Vortrag, 5.10.2017)

Moszkowicz Familie 1938Der Vortrag musste leider abgesagt werden (Sturmtief "Xavier") - ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben!

Der Weg nach Auschwitz begann auch in einer westfälischen Kleinstadt. Nach der Machtübernahme der Nazis wurde die jüdische Gemeinde Ahlens isoliert, drangsaliert und schließlich aus ihrer Heimat gewaltsam vertrieben. Nur wenige konnten sich in Sicherheit bringen, die meisten wurden Opfer der Shoah. Dr. Hans Gummersbach (Münster) beschreibt das Schicksal der Ahlener jüdischen Gemeinde am Beispiel der neunköpfigen Familie Moszkowicz.

Vom Vater seit 1938 getrennt, wurde die Familie nach Essen vertrieben. Die Mutter und drei ihrer Kinder wurden am 22. April 1942 über den Düsseldorfer Schlachthof in das Ghetto Izbica deportiert, wo sich ihre Spur verliert. Die übrigen vier verschleppte die Gestapo 1943 nach Auschwitz. Nur Imo Moszkowicz überlebte und wurde prominenter Pionier der deutschen Film- und Fernsehgeschichte.

Dieser Vortrag ist der erste der neuen Veranstaltungsreihe des Erinnerungsortes Alter Schlachthof: Erinnern heißt Handeln III.

Datum: 05.10.2017
Uhrzeit: 18.30 - 20.00 Uhr
Ort: Hochschule Düsseldorf, Geb. 3, R. 1.001
Eintritt: frei!

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